Projekt Beschreibung

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Marke Citroën
Modell CX
Baujahr 1987
Leistung 122 PS
Hubraum 2500 ccm
Zylinder 4
Top-speed 187 km/h
Gewicht 1235 kg

Citroën CX Prestige

Projekt L …… Unter diesem Namen wurde im Frühjahr 1969 erstmals über einen
Nachfolger der DS, der Göttin nachgedacht. Der neue Große von Citroen sollte alles was die DS schon hervorragend machte noch besser können: er sollte leicht zu bauen sein (in einem voll automatisierten Werk), weniger Kraftstoff verbrauchen (u.A. bessere Aerodynamik), mehr Raum bieten und ein verbessertes Crashverhalten aufweisen. Als Motorisierung waren Boxer- und Wankelmotoren im Gespräch, doch man entschied sich letztendlich die großen Vierzylinder (2-2,5 Liter, seitliche Nockenwelle) aus der DS weiter zu entwickeln. Diese Motoren wurden erstmals bei Citroen vorne quer eingebaut. Dieses Novum und der erste Schriftzug mit einem X im Namen begründeten eine neue Ära, die leider mit der Übernahme von Peugeot, nach der Einführung des CX, weniger progressiv ausfiel, als ohne die PSA.
Um die Stichpunkte im Lastenheft unter einen Hut zu bekommen, mussten die technische Entwicklung und das Designteam unter Robert Opron von Anfang an Hand in Hand arbeiten. Das neue Fahrzeug sollte eine hervorragende Aerodynamik, wenig Seitenwindempfindlichkeit, sehr gute Traktion, ein in jeder Fahrsituation gutmütiges Fahrverhalten, eine hohe Beschleunigung und Endgeschwindigkeit und einen geringen Kraftstoffverbrauch haben. Dabei sollte er natürlich sehr komfortabel und langstreckentauglich sein und den Fahrer entlasten, also der Betrieb des CX sollte so entspannt, wie in keinem anderen Fahrzeug sein.
Citroen hat es geschafft alle damals utopischen Voraussetzungen mit dem CX 2000 im August 1974 auf die Sraße zu bringen. Später sind aus dem Vierzylinder mit Stößelstangen noch die ersten Citroen PKW Diesel / Turbodiesel und der erste Citroen Turbo Benziner hervorgegangen mit Leistungswerten von bis zu 240 PS und 360 Nm (Arndt Tuning, 260 Km/h).
Dieses Fahrzeug war seiner Zeit so weit voraus, dass es noch bis in die Neunziger Jahre hinein gebaut wurde ohne technisch oder optisch alt zu sein. Dazu waren in fast 18 Jahren Bauzeit nur wenige Änderungen ( Stoßfänger/Innenraum) und stetiges technisches Verbessern (Einspritzung/ruhende Zündung/G-Kat) von Nöten.
Und das Beste zum Schluss: die Hydropneumatik.
Die Zentralhydraulik beinhaltet das Komplette Fahrwerk mit Federung, Dämpfung und Höhenverstellung darüber hinaus die Diravi Servolenkung, Selbstrückstellend und die gesamte Bremsanlage, mit oder ohne ABS.
Das unglaubliche Hydraulische Fahrwerk kam im Traction Avant CV 15 H zum ersten Mal zum Einsatz und hat sich bis Heute in den verschiedenen großen Citroen bewährt (DS, GS/ GSA, SM, CX, BX, XM, Xantia, C5 und natürlich, der C6. Im neuen C5 wird das Hydractive Fahrwerk nur noch auf Wunsch oder bei gehobener Ausstattung / Motorisierung angeboten).
Die Bremsen des CX werden von einem Arbeitsdruck von etwa 160-170 Bar aus der Zentralhydraulik gespeist, man öffnet beim Treten des Pedals lediglich ein sehr schlau konstruiertes Ventil, welches den Hydraulikdruck auf die Vorder- und Hinterachse verteilt (hinten lastabhängig).
Die Lenkung arbeitet mit demselben Druck wobei sich das hydraulisch-meschanische System der Lenkung in drei Bereiche teilt: der Steuerblock direkt hinter dem Lenkrad, der auch das selbsttätige Rückstellen ermöglicht, den Zahnstangenarbeitsblock zwischen den Rädern und die Fliehkraftregelung die  die geschwindigkeitsabhängige Lenkkraft regelt.
Es gibt noch soooo viel zu erzählen, aber gut ist gut: Fahren muss man den CX!

Dieser CX Prestige Ist durch einige Hände gewandert und war In einem ziemlich schlechten Zustand. Der jetzige CX-Liebhaber hat Ihn mit viel Mühe und Hingabe zum Detail wieder In einen guten Zustand versetzt.