Projekt Beschreibung

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Marke Citroën
Modell CX GTI
Baujahr 1986
Leistung 168 PS
Hubraum 2482 ccm
Zylinder 4
Top-Speed 220 km/h
Gewicht 1350 kg

Citroën CX GTI turbo

Der Citroen CX (CX: französisch für CW; Luftwiderstandsbeiwert) erschien 1974 als Nachfolger der DS. War die DS bei ihrem Erscheinen eine Revolution¸ so war der CX eher ein ungewöhnliches Auto mit praktischen Neuerungen.

Das Prinzip der zentralen Versorgung der Funktionen des Autos über eine Hochdruck-hydraulik wurde beibehalten (Federung, Bremse, Lenkung, optionale Halbautomatik).

Der quer eingebaute Motor ließ den Motorraum aufgeräumt erscheinen gegenüber der Schlangengrube des Vorgängers.

Ein Jahr später erschien die geschwindigkeitsabhängige DIRAVI-Servolenkung, die bei langsamer Fahrt mit einem Finger zu bedienen war, bei hohem Tempo jedoch ohne Hydraulikunterstützung arbeitete und guten Fahrbahnkontakt vermittelte.

1975 erscheint der erste Citroen mit Dieselmotor. Er basiert auf dem vorhandenen Benziner und leistet 66 PS bei 2200 ccm. Außerdem erschien im selben Jahr die verlängerte Kombi-Version – wie in Frankreich bei den großen Kombis üblich – als praktische Break-, bzw. als familienfreundliche Familiale Version mit drei Sitzreihen. Darauf basierend, folgte die Nobelversion „Prestige“ mit üppigem Knieraum im Fond.

1976 wurde Citroen von Peugeot übernommen. Die hohen Investitionen für den CX, die Fehlinvestition in den Wankelmotor und das Gastspiel bei Maserati forderten ihren Tribut.

1977 folgte die Einspritzversion GTI mit einer Bosch-L-Jetronik und so die Leistung der Mitte der 60er Jahre entwickelten Motoren auf 130 PS brachte bei 2400ccm. Nach dem Prestige war der GTI die zweitnobelste, etwas sportliche Version. Dieser wurde auch bei Rallyes eingesetzt (Speziell Ostafrika). Der Motor brachte es dabei auf bis 200PS ohne Turbolader.

Die Erfahrungen Turboladern bei Dieselmotoren führte dazu, diese auch bei den Benzinmodellen einzusetzen. 1984 erschien – leistungsmäßig gleichauf mit dem SM – der CX Turbo mit 168 PS bei 4800 U/min. Testberichte aus der Zeit lobten das hohe Drehmoment, die gleichmäßige Kraftentfaltung und die hohe Laufruhe. Der Hubraum des Benziners wurde gleichzeitig auf 2500ccm gesteigert, so das dieser ohne Turbolader 138 PS leistete.

Ab März 1985 war der GTi Turbo das erste französische Fahrzeug mit ABS.

Im Juli 1985 kam der CX stark optisch überarbeitet auf den Markt. Besonders deutlich waren die geänderten Stossfänger, nun aus Plastik und nicht mehr aus Inox.

Im Innenraum ersetzten Rundinstrumente die bisherigen Lupentachos. Die serienmäßige selbstzurückstellende Servolenkung wurde beibehalten.

1987 verließ der 1.000.000. CX die Hallen in Aulnay, nach 16 Jahren 1.170.645.

Die hydropneumatische Federung erlaubte eine für einen PKW sehr hohe Nutzlast von über 700 kg, weshalb insbesondere der Break gerne als Eil-Lieferwagen genutzt wurde.

Einer der berühmtesten Besitzer eines Citroen GTI war und ist Götz George, alias Schimanski im Tatort, hier fuhr er oft selbst einen solchen Wagen. Für seinen letzten Tatortdreh machte er das sogar zur Bedingung!

Dieser Citroen CX wurde von dem heutigen Besitzer technisch verschlissen erworben und mit viel Mühe wieder in den jetzigen guten Zustand versetzt. Die Aufarbeitung ist noch nicht abgeschlossen.