Projekt Beschreibung

logo-citroen
Marke Citroën
Modell CX
Baujahr 1983
Leistung 106 PS
Hubraum 1981 ccm
Zylinder 4
Top-speed 176 km/h
Gewicht 1289 kg

Citroën CX

Der Citroen CX (CX: französisch für CW; Luftwiderstandsbeiwert) erschien 1974 als Nachfolger der DS. War die DS bei ihrem Erscheinen eine Revolution ¸so war der CX eher ein ungewöhnliches Auto mit praktischen Neuerungen mit teilweise gemeinsamen Konstruktionsmerkmalen wie der zwei Jahre zuvor erschienene SM. Das Prinzip der zentralen Versorgung der Funktionen des Autos wie Federung, Bremse, Lenkung (nicht ab Anfang an), optionaler Halbautomatik über eine Hochdruckhydraulik wurde beibehalten. Der quer eingebaute Motor lies den Motorraum aufgeräumt erscheinen gegenüber der Schlangengrube des Vorgängers, wo dieser noch Platz vom Innenraum benötigte und dadurch auch akustisch präsenter war. Der hohe Fahrkomfort der DS wurde noch gesteigert durch einen durchgehenden, mittels Gummipuffern entkoppelten Rahmen, wodurch Fahrgeräusche minimiert wurden. Verspätet nach einem Jahr erschien die geschwindigkeitsabhängige sogenannte DIRAVI-Servolenkung, die bei langsamer Fahrt mit einem Finger zu bedienen war, bei hohen Tempo jedoch ohne Hydraulikunterstützung arbeitete und guten Fahrbahnkontakt vermittelte.
1975 erscheint der erste Citroen mit Dieselmotor. Er basiert auf dem vorhandenen Benziner und leistet 66 PS bei 2200 ccm. Außerdem erschien im selben Jahr die verlängerte Kombi-Version –wie in Frankreich bei den großen Kombis üblich- als praktische Break-, bzw. als familienfreundliche Familiale Version mit drei Sitzreihen. Basierend darauf wurde die Nobelversion „Prestige“ mit üppigen Knieraum in der zweiten reihe herausgebracht.
1976 wurde Citroen von Peugeot übernommen. Die hohen Investitionskosten für den CX, die Fehlinvestition in den Wankelmotor und das Gastspiel bei Maserati forderten ihren Tribut.
1977 folgte die Einspritzversion GTI mit einer Bosch-L-Jetronik und so die Leistung der Mitte der 60er Jahre entwickelten Motoren auf 130 PS brachte bei 2400ccm. Nach dem Prestige war der GTI die zweitnobelste, etwas sportliche Version. Dieser wurde auch bei Rallyes eingesetzt (Speziell Ostafrika) Der Motor brachte es dabei auf bis 200PS ohne Turbolader.
Turbolader wurden auch mit den Dieselmotoren kombiniert, die so bei steigender Leistung weniger Verbrauchten.
Die Erfahrungen mit dem Turboladern führte dazu diesen bei den Benzinmodellen einzusetzen. 1984 erschien –leistungsmäßig gleichauf mit dem SM- der CX Turbo mit 168 PS bei 4800 U/min. Testberichte aus der Zeit lobten das hohe Drehmoment, die gleichmäßige Kraftentfaltung und die nicht nur für einen Vierzylinder hohe Laufruhe.
1985 erschien die zweite Serie, erkennbar an den großen Kunststoffstoßflächen, geänderter Innenausstattung ohne Lupentachos sondern mit Rundinstrumenten, tieferer Sitzposition und mehr Elektronik, sowie einer strafferen Fahrwerksabstimmung
1986 erschien die „Diesel-Rakete“ mit 2500 ccm und 120 PS. Die Benziner hatten ihren Höhepunkt 1987 mit dem Turbo 2 mit geregelten G-Kat. Der Kat brachte auch eine notwendige sparsamere Abstimmung auch über den Einsatz eines Ladeluftkühlers. Übrigens lief eine heiße Werbekampagne mit Grace Jones, die mit dem Satz „Ich will mehr“ für den Turbo warb.
1989 erschien nach 15 Jahren der Nachfolger des CX, der XM. Der Kombi wurde ein Jahr spater abgelöst.